Januar

Elisabeth Dinter (Leipzig) - Fagott
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

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Vergessene Fagottmusik

Elisabeth Dinter eröffnet Jütting-Konzertreihe 2020


Stendal. Die Leipziger Fagottistin Elisabeth Pauline Dinter eröffnet am Sonntag, den 26. Januar, um 17 Uhr in der Katharinenkirche den Kammerkonzertzyklus der Jütting-Stiftung. Mit Iva Návratová am Klavier lädt sie das Publikum zu einer Reise durch die Geschichte der deutschen und französischen Sonaten ein. Die Besonderheit: Fast alle Werke stammen von weitgehend unbekannten Komponisten.


Philipp Friedrich Böddecker (1607-1683) schrieb die im deutschen Sprachraum wohl älteste Sonate über ein Thema mit Variationen zum damals beliebten italienischen Lied „La Monica“ (Die Nonne). Anschließend ist von Antoine Dard (um 1715-1784), einem Fagottisten am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV, die Sonata VI pour le basson zu hören. Ursprünglich war sie als Lehrwerk gedacht, setzte aber mit der Wahl der höheren Tonlage und der lyrischen Fülle der Fagottstimme einen Standard für die nachfolgenden Jahrzehnte. Die Sonate op. 9 des Leipziger Thomaskantors Gustav Ernst Schreck (1849-1918) ist durch eine kontrapunktische Technik und eine sangbare Stimmführung geprägt. Nach der Pause erklingt die Sonate für Fagott und Klavier in G-Dur, op. 168, von Camille Saint-Saëns (1835-1921). Der Komponist schrieb sie kurz vor seinem Tod in Algier, um „das Repertoire dieser sonst so vernachlässigten Instrumente zu erweitern“. In ihren zarten Nuancen wirkt die Sonate wie ein sanfter Nachhall auf die Belle Èpoque. Das Programm endet mit der Sarabande et Cortège pour Basson et Piano von Henri Dutilleux (1916-2013). Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt Einflüsse der Musik Debussys und Ravels.


Elisabeth Pauline Dinter wurde 1997 in Leipzig geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren lernte sie das Fagottspiel bei Edgar Weicht (MDR-Sinfonieorchester). Zwischen 2010 und 2015 erreichte sie jährlich die Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. 2014 wechselte sie in die Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater Leipzig „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und erhielt Fagottunterricht bei Professor Jörg Michael Thomé, bei dem sie seit 2015 studiert. Dinter ist seit 2016 regelmäßige Aushilfe in der Sächsischen Bläserphilharmonie und trat im September 2017 als Solistin mit dem Leipziger Akademischen Orchester im Gewandhaus auf. Neben ihrem Studium organisierte sie von 2016 bis 2017 die hochschulinterne Konzertreihe „Bach in der Box“. Im November 2019 erhielt Dinter ein Stipendium der Jütting-Stiftung in Höhe von 8.000 €.


Karten zu 5 € (ermäßigt: 2,50 €; Schüler/Studierende: 0,50 €) sind nur an der Abendkasse erhältlich.


Programm

Philipp Friedrich Böddecker (1607-1683)


Sonata sopra „La Monica“


Antoine Dard

(um 1715-1784)


Sonata VI (aus „Six Sonates pour le basson ou violoncel avec la Basse Continuë“)

- Andante

- Allegro

- Aria gratiozo

- Minuetto di Tempo


Gustav Ernst Schreck

(1849-1918)


Sonate op. 9 für Fagott und Klavier

- Allegro ma non troppo

- Largo

- Allegro



- P a u s e -


Charles Camille Saint-Saëns

(1835-1921)


Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168

- Allegro moderato

- Allegro scherzando

- Molto adagio – Allegro moderato


Henri Dutilleux

(1916-2013)


Sarabande et Cortège pour Basson et Piano

- Assez lent – Mouvement de Marche



 

Ensemble Opus 45 und Roman Knižka - Konzert mit Lesung gegen das Vergessen
Der Eintritt ist frei. Kostenfreie Karten sind an der Theaterkasse in der Karlstraße oder an der Kasse des Altmärkischen Museums erhältlich.

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

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Das engagierte Bläserquintett Opus 45 spielt am 27. Januar um 19 Uhr im Stendaler Musikforum Katharinenkirche mit Stücken von Komponisten, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors waren, gegen das Vergessen an. Der Schauspieler Roman Knižka, bekannt aus vielen Film- und Fernseh-Produktionen, liest dazu Texte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Paul Celan, Mascha Kaléko u.v.m.


Der Titel des Programms, »Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen«, ist ein bekannter Satz des überzeugte Pazifisten und Widerstandskämpfers Konrad Reisner. Es ist jenen mutigen Querdenkern und Künstlern gewidmet, die sich bis zuletzt hartnäckig gegen den nationalsozialistischen Terror behaupteten.

Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert das Programm in Stendal im Rahmen der Veranstaltungswoche „Denken ohne Geländer“ anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des Holocaust-Gedenktages.


Zu Gehör kommen unter anderem Paul Celans »Todesfuge« sowie Gedichte französischer Häftlinge des KZ Buchenwald. Bertolt Brechts satirischem »Lied vom Anstreicher Hitler« steht Oskar Maria Grafs mutiger Aufruf »Verbrennt mich!« gegenüber, Kurt Tucholskys bitterböser »Ode an Das Dritte Reich« die ironisch-melancholischen Exil-Gedichte der jüdischen Schriftstellerin Mascha Kaléko. Ebenso wie seine szenischen Auftritte zeichnet sich die Rezitation von Roman Knižka durch Expressivität und Vitalität aus.


Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch große, teils jedoch lange Zeit vergessene Werke für Bläserquintett. Sie stammen allesamt von Komponisten, die zu Opfern der nationalsozialistischen Diktatur und des Holocausts wurden, deren »Wille, Kunst zu schaffen aber stets ebenso stark gewesen ist wie unser Wille zu überleben. So fasste es Pavel Haas zusammen, der hochbegabte tschechisch-jüdische Komponist und Schüler Leoš Janáčeks, interniert im KZ Theresienstadt, später in Auschwitz ermordet. Neben Haas‘ Bläserquintett opus 10 erklingt die »Kleine Kammermusik« des als »entarteten Künstler« diffamierten Komponisten Paul Hindemith sowie »Sechs Bagatellen« von György Ligeti, der die Hälfte seiner Familie in deutschen Konzentrationslagern verlor.

 

Februar

Peter Maffay Double Nr. 1 meets Gitarrero
19:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

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Konzert mit Andreas Engel & Fjol van Forbach


Der Berliner Andreas Engel ist seit über 40 Jahren Peter Maffay-Double Nr. 1. Kein anderer Sänger ist dichter am Original. Schließt man die Augen wähnt man sich auf einem Peter Maffay-Konzert. Auf den Konzerten spielt Andreas Engel eine Gitarre, die Peter Maffay selbst auf Tour gespielt hat - eine mint-grüne Gibson Chet Atkins.


Gemeinsam mit dem Hamburger Gitarristen Fjol van Forbach, interpretiert er die bekanntesten Hits des erfolgreichsten Sängers Deutschlands.


Fjol van Forbach ist ebenfalls hauptberuflicher Musiker und setzte mit seinem Gitarrenspiel schon zahlreichen Bands und Einzelkünstlern seinen Stempel auf. Neben seiner Tätigkeit als Live-Musiker produziert er auch im eigenen Tonstudio und ist als Dozent und Seminarleiter für die Yamaha Music Europe GmbH seit 17 Jahren im In- und Ausland tätig. Weitere Infos zu ihm und seinen Projekten sind unter www.fjolvanforbach.de zu finden.


Andreas Engel und Fjol van Forbach arbeiten seit 11 Jahren zusammen - als Duo sowie mit der fünfköpfigen Band Steppenwolf.


In der Duo-Formation erstrahlen die Songs im akustischen Gewand bei reduzierter Lautstärke und Unplugged-Feeling.

Ein Konzertabend dieses Duos verspricht auf jeden Fall einen Hochgenuss für Peter Maffay-Fans und Freunde der Gitarrenmusik - also Rockpoesie mit Intimität.

Joanna Jaworowska (Freiburg) - Gesang (mit Klavierbegleitung)
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

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Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung

März

Musikalische Matinee
10:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

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Endrunde des Musikschulpreises der Jütting-Stiftung

Frühjahrskonzert der Stendaler Stadtmusikanten e.V.
Einlass 15 Uhr, Beginn 16 Uhr.

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
14 € (Abendkasse) 11,50 € (Vorverkauf)

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Wenn es Frühling wird in der Altmark! Ein bunter Musiknachmittag mit den beliebten Musikern aus der Hansestadt Stendal.

Die Stendaler Stadtmusikanten bieten seit 49 Jahren ein breite Palette an Blas- und Marschmusik, eine unterhaltsame Mischung aus böhmisch-mährischer Tradition und deutscher Volksmusik. Im Konzert erwarten Sie zwei Stunden Abwechslung mit , Polkas, Märschen und Solistendarbietungen, Gesangsstücken uvm. Die Musiker werden bei ihrem großen jährlichen Konzert unterstützt von Conny Walnsch (Gesang und Moderation) und Ronald Ziem vom Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalt (Gesang und Tenorhorn). Die musikalische Leitung hat wie bereits seit vielen Jahren Ionel Gigoi, der ebenfalls hauptberuflich im Landespolizeiorchester arbeitet.

 

Lisanne Traub (Detmold) - Fagott (mit Klavierbegleitung)
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

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Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung

April

Jazz-Trio STELLA
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

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Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung


Jazz-Trio STELLA

Charly Härtel

Valentin Melvin

Edoardo Sonnenschein

Mai

Magdeburger Zwickmühle - Wir stärken unsre Schwächen
Beginn: 19 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
21,50 € (Vorverkaufspreis) 23,50 € (Abendkassenpreis)

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Einpolitisch-satirischesKabarettprogramm mit Marion Bach &Hans-Günther Pölitz

Regie: Michael Günther BardEs war einmal eine Zeit, in der war Made in Germany ein Zeichen von Qualität.Es ist eine Zeit in der istin Germany nur noch die Made drin. Und das wurmt.Von der Qualität ist nur noch die Qual übrig geblieben. Die Bundesautobahnen haben Schlaglöcher. Die Datenautobahnen haben Funklöcher. Die Politiker haben eine Schraube locker. An den Regierungsfliegern. Dadurch verpassen sie den Anschluss. In der Schule fallen Unterrichtsstunden aus. Wegen Mangel an Lehrern. Bei der Deutschen Bahn fallen Klimaanlagen aus. Wegen technischer Mängel. Die Gewehre der Bundeswehr verfehlen im Gefecht bei Hitze ihre Ziele. Die Bundesregierung verfehlt in der Hitze des Gefechts ihr Klimaziel. In der SPD geht es zu wie bei Parship: Alle 11 Minuten findet sich ein Pärchen, das als Parteivorsitzende kandidieren will. Die Parteien beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.Wenn man aber die Bürger links liegen lässt, stehen sie eben rechts wieder auf. Das Vertrauen in die Politik schmilzt wie ein isländischer Gletscher.Unsere Stärken werden schwächer, dafür aber unsere Schwächen stärker.Da kann man nur mit Lessing sagen: „Wer bei gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.“

 

Klavier-Duo Roch - Ambarzumjan (München)
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

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Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung

Emanuel Roch (München) - Klavier

Hamlet Ambarzumjan (München) - Klavier

Oktober

Stefan Astakhov (Breslau) - Gesang (mit Klavierbegleitung)
17:00 Uhr

Veranstanltugsort:
Musikforum Katharinenkirche
Schadewachten 48
39576 Hansestadt Stendal

Ticket Info:
5,00 € (Regeltarif) 2,50 € (ermäßigt) 0,50 € (Schüler und Studierende)

weitere Infos zu der Location

Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung